• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • CFO 4.0-Studie: Datengesteuerte Unternehmen sind die besseren Entscheider

15.03.2022

CFO 4.0-Studie: Datengesteuerte Unternehmen sind die besseren Entscheider

In seiner aktuellen CFO 4.0-Studie beschäftigt sich BearingPoint mit datengesteuertem Finanzwesen und Technologien. Die Studie bietet Einblicke in die Art der verwendeten Daten und Technologien, die Vorteile, die Unternehmen daraus ziehen, sowie spezifische Anwendungsbereiche in Controlling, Rechnungswesen und Treasury.

Select Dynamic field

© pichetw/fotolia.com

Laut der Umfrageergebnisse bezeichnen sich nur 28 Prozent der Teilnehmer selbst als datengesteuert, was bedeutet, dass sie datengesteuerte Tools für mehrere oder die meisten ihrer geschäftlichen Anwendungsfälle implementiert haben. Advanced Analytics ist die Technologie mit der höchsten Einsatzhäufigkeit; 96 Prozent der Befragten stuften Advanced Analytics entweder als bereits implementiert oder als relevant für ihr Unternehmen ein. Modernere und anspruchsvollere Technologien wie Blockchain, Event Streaming und Data Lakes müssen ihr Potenzial in CFO-Funktionen erst noch entfalten.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Studie aus dem Jahr 2020 sind die Integrationsfähigkeiten nach wie vor ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Technologie. Gleichzeitig haben Sicherheit und Cloud-basierte Lösungen im letzten Jahr deutlich an Priorität gewonnen.

„Immer mehr Daten fallen in den Zuständigkeitsbereich des CFO. In Zukunft wird nicht die Verfügbarkeit von Informationen die große Herausforderung sein, sondern die zunehmende Datenmenge. Rechnungswesen, Controlling und Treasury sind gefordert, qualifizierte Informationen in Big-Data-Umgebungen zu identifizieren und zu nutzen“, sagt Stefani Rahmel, Partnerin Finance & Risk bei BearingPoint.

Bessere Betrugsprävention, Risikomanagement und Bargeldverwaltung

Die Studie befasst sich auch mit technologischen Entwicklungen wie der kontinuierlichen und vorausschauenden Buchführung (Continuous and Predicitve Accounting), die darauf abzielt, Echtzeit-Einsichten und Automatisierung in Buchhaltungsabteilungen zu ermöglichen, den Tätigkeitsbereich der Buchhalter auf wertschöpfende Aufgaben zu verlagern und die Organisationsstruktur zu verändern. Zwei Anwendungsszenarien aus der Arbeit von BearingPoint mit Kunden zeigen Beispiele für die Implementierung dieser Technologien.

Im Controlling ist die erweiterte Planung und Analyse (xP&A) eine Methode, die es den Unternehmen ermöglicht, integriert zu planen und die Planung mittels weiterer Analysen zu unterstützen. Beispielsweise können mittels statistischer Analyseverfahren Trends und saisonale Schwankungen identifiziert und die Ergebnisse für die Planung nutzbar gemacht werden. Dies führt zu Erkenntnisgewinnen sowie einer effizienteren (schnellere Planungszyklen) und effektiveren (zuverlässige zukünftige Ressourcenallokation) Planung.

Die jüngsten Fortschritte bei den Datentechnologien kommen im Treasury auch der Betrugsprävention, dem Risikomanagement und dem Cash Management zugute, so dass sich die Mitarbeiter des Treasury stärker auf strategische, wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können, während sie gleichzeitig die Risiken mindern und die Effizienz in einem zeitkritischen Umfeld steigern.

„Treasurer haben heute die Aufgabe, die Innovationstreiber für die Finanzprozesse von Unternehmen zu sein. Dazu gehören Echtzeit-Einblicke in globale Bargeldpositionen, die Verwaltung von Krediten über alle Bankkonten hinweg und die Fähigkeit, Geld innerhalb eines Tages dorthin zu transferieren, wo und wann es benötigt wird. Um das zu realisieren, müssen Treasurer wissen, wie sie neue Technologien wie robotergestützte Prozessautomatisierung, künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Advanced Analytics effektiv einsetzen können“, so Alexander Odenthal, Partner Treasury bei BearingPoint.

Der BREXIT und die COVID-19-Pandemie haben die Notwendigkeit für Unternehmen verstärkt, sich an starke Veränderungen anzupassen und gleichzeitig eine hohe Entscheidungsqualität zu wahren oder auszubauen. Obwohl Erfahrung ein wertvoller Faktor ist, wenn es darum geht, in solchen Situationen den nächstbesten Schritt zu tun, berichteten datengesteuerte Unternehmen über mehr Erfolg in diesem Bereich, nachdem sie fortschrittliche Technologien an den Besprechungstisch gebracht hatten.

„Der globalisierte, komplexe und unsichere Markt ist ein treibender Faktor für Unternehmen, sich mehr finanzanalytische Fähigkeiten anzueignen, um schnellere und qualitativ hochwertigere Entscheidungen treffen zu können“, resümiert Johannes Vogel, Director Finance & Risk bei BearingPoint.


Pressemitteilung BearingPoint vom 03.03.2022

Weitere Meldungen


Schwarmfinanzierungen, Crowdfunding, Geld, Klug
Meldung

©nanuvision/fotolia.com

19.08.2022

Finanzierung: Start-ups müssen im Schnitt noch 3,3 Mio. € Kapital einsammeln

8 von 10 Start-ups in Deutschland (79%) brauchen innerhalb der nächsten zwei Jahre frisches Kapital. Dabei ist die Zuversicht bei Gründerinnen und Gründern hoch, dass die Finanzierungsrunden erfolgreich verlaufen. Im Schnitt müssen diese Start-ups 3,3 Mio. € einsammeln – etwas weniger als noch vor einem Jahr, als der durchschnittliche Kapitalbedarf bei 4 Mio. € lag. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von rund 150 Tech-Start-ups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Finanzierung: Start-ups müssen im Schnitt noch 3,3 Mio. € Kapital einsammeln
Meldung

©aksanakoval / 123rf

19.08.2022

M&A-Markt: Unternehmen setzen auch in turbulenten Zeiten auf Übernahmen

Die weltweite M&A-Rekordjagd hält trotz hoher Inflation und drohender Rezession an. Und es zeichnet sich ab, dass das Transaktionsvolumen in diesem Jahr mit 4,7 Billionen USD den zweithöchsten Wert seit der Jahrhundertwende erreichen könnte. Lediglich im Ausnahmejahr 2021 war es mit 5,9 Billionen USD höher. Das hat der „Global M&A Report Midyear 2022“ der Unternehmensberatung Bain & Company ergeben.

M&A-Markt: Unternehmen setzen auch in turbulenten Zeiten auf Übernahmen
Löhne, Gehälter, Lohn, Gehalt
Meldung

© stockWERK / fotolia.com

19.08.2022

Deutsche Unternehmen setzen im Wettbewerb um neue Talente nicht nur auf Gehaltserhöhungen

Mit Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 3,5% für das Jahr 2022 reagieren Unternehmen auf die aktuelle Inflation. Um im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen, setzen sie jedoch nicht nur auf Gehaltserhöhungen, sondern sie gehen auch ganz neue Wege. Das zeigt die Studie "Salary Budget Planning Report" der Unternehmensberatung WTW.

Deutsche Unternehmen setzen im Wettbewerb um neue Talente nicht nur auf Gehaltserhöhungen

Das könnte Sie interessieren: 


REThinking Finance Abo

Haben wir Ihr Interesse für REthinking Finance geweckt?

Schon heute wissen, was für das digitale Finanzmanagement von morgen wichtig ist.
Sichern Sie sich das REthinking Finance Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank.